7 raffinierte Tricks, wie du dich am Naschen hindern kannst

Ein Stück vom übrig gebliebenen Geburtstagskuchen in der Büroküche, ein paar großzügige Handvoll Kartoffelchips während des großen Spiels, ein Schokoriegel für den Energiekick vor einem Abschlusstermin – Naschgelüste können selbst den motiviertesten Diätler übermannen. Von Stress und Langeweile bis hin zu Durst und einem niedrigen Blutzuckerspiegel gibt es viele Gründe, die zu solchen Naschereien zwischen den Mahlzeiten führen. Ob du nun am Nachmittag oder um Mitternacht knabberst und mampfst– lies’ weiter, um einige wirkungsvolle Tricks zu erfahren, wie du dem ungesunden Naschen vorbeugen kannst. Und falls wir deinen eigenen Trick zur Snackprävention ausgelassen haben, schreib’ uns unten einen Kommentar und teile ihn uns mit.

 

Foto Credit: © Depositphotos.com/livfriis
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1. Putz dir die Zähne

Es gibt vermutlich einiges, was man direkt vor dem Essen lieber nicht macht, aber ganz oben auf dieser Liste steht wahrscheinlich das Zähneputzen. Zahnpasta ist nicht gerade ein verführerischer Appetitanreger. Wir können mit einiger Gewissheit annehmen, dass mit einem Mund frisch geputzter Zähne so gut wie nichts besonders appetitlich schmeckt, also mach dir das zunutze, wenn du das Naschen vermeiden willst. Wenn du den Drang verspürst, nach dem Schokoriegel oder der Chipstüte zu greifen, dann greif stattdessen zu deiner Zahnbürste. Sowohl die Waage als auch dein Zahnarzt werden es dir danken.

2. Iss bewusst

Schenk deinem Essen etwas Zuwendung und Aufmerksamkeit. Es ist ein wichtiger Teil gesunder Essgewohnheiten, der Nahrung Aufmerksamkeit zu schenken und seine Einstellung zum Essen zu ändern. Versuch’ einmal, das Essen zu seinem ursprünglichen Zweck zu sehen – als Brennstoff- und Nahrungslieferant für deinen Körper. Forschungen zufolge, die im Februar 2013 im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurden, konsumiert man möglicherweise bis zu 50% mehr Kalorien, wenn man während des Essens abgelenkt ist. Schalte Ablenkungen wie Fernseher, Computer und Smartphone aus und konzentriere dich einzig und allein auf dein Essen. Achtsames Essen kann dir dabei helfen, wieder in Kontakt mit deinen Hungersignalen zu kommen und zu erkennen, wann du wirklich Hunger hast und wann du aus anderen Gründen zum Essen greifst.

 

3. Gib deinen Essgelüsten eine „Auszeit“

Der Drang zu naschen hat manchmal nur wenig mit Hunger zu tun. Essen kann ein Mittel sein, um vielerlei Gefühle „herunterzuschlucken“ – Langeweile, Traurigkeit, Stress, Sorgen und vieles mehr. Frag dich, ob du wirklich Hunger hast, wenn ungesunde Essgelüste aufkommen, und warte dann etwas. Versuch es mit einem 20-minütigen Spaziergang oder einem einfachen Tapetenwechsel. Geh in ein anderes Zimmer, hör dir Musik an, steig die Treppe hinauf. Der Schlüssel liegt darin, einen anderen Blickwinkel zu bekommen und dann in sich hineinzuspüren, ob man wirklich Hungergefühle verspürt. Wenn du nach alledem immer noch hungrig bist, probiere, ein Glas Wasser zu trinken. Manchmal kommt Durst verkleidet als Hunger daher.

 

4. Schreib auf, was du isst

Entdecke das Tagebuch wieder – obwohl es diesmal nicht um Liebe und andere Ereignisse geht, sondern darum was du isst. Sich aufzuschreiben, was man isst und trinkt, kann helfen, unnötige Essensaufnahme zu reduzieren. Das Führen eines Esstagebuchs hilft vielen Leuten dabei, abzunehmen und schlank zu bleiben. Manchmal genügt es schon zu wissen, dass man später jene Kalorienbombe schwarz auf weiß vor sich haben wird, um sich von der Völlerei abzuhalten.

 

5. Aus den Augen, aus dem Sinn

Wenn man die leckere Versuchung in greifbarer Nähe hat, ist es fast unmöglich dem Verlangen zu widerstehen. Daher solltest du möglichst keine ungesunden Snacks bei dir zuhause aufheben. Achte stattdessen lieber darauf, dass du gesunde Snacks wie Obst und Gemüse in Reichweite hast. Wenn es so viel mühsamer ist, an den Beutel mit Miniriegeln oder Käsecrackern zu gelangen, hältst du vielleicht eher noch einmal inne und überlegst, ehe du achtlos etwas in dich hineinfutterst.

 

6: Stell’ dir deine Mahlzeiten bestmöglich zusammen um Naschgelüste zu vermeiden

Bohnen, mageres Fleisch, Fisch – Lebensmittel wie diese sind deine Freunde. Stelle deine Mahlzeiten aus viel Eiweiß, Ballaststoffen und gesundem Fett zusammenzustellen. Diese Bestandteile fördern das Sättigungsgefühl und tragen zur Regulierung des Blutzuckerspiegels während des Essens und danach bei und verhindern so die lästigen Naschgelüste zwischen den Mahlzeiten.

 

7. Wenn du unbedingt naschen musst, dann nur eine Mini-Portion

Wenn du von der verlockenden Leckerei einfach nicht ablassen kannst, dann erlaube dir eine ganz kleine Portion davon. Schneide dir ein Viertel von dem Schokokuchen ab, anstatt ihn im Ganzen zu verschlingen. Wissenschaftler haben kürzlich entdeckt, dass diejenigen, die eine kleinere Portion von der Nascherei, auf die sie einen Heißhunger hatten, gegessen hatten, sich eigenen Angaben zufolge ähnlich gesättigt fühlten wie die, die eine größere Portion verzehrt hatten (und die 77% mehr Kalorien enthalten hatte!). Gönne dir also ruhig eine Mini-Portion; außerdem ist es ein weiterer Trick, um zu verhindern, dass die Naschereien irgendwann ausufern.

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